5 Punkte für einen starken Katastrophenschutz
Der umfassende Schutz der Bevölkerung im Katastrophenfall ist eine Kernaufgabe des Landkreises Vechta. Wir verfügen schon heute über engagierte Einsatzkräfte im Haupt- und Ehrenamt, eine gute Ausstattung und funktionierende Strukturen.
Unser Ziel als CDU ist es, den Katastrophenschutz noch moderner, professioneller und krisenfester zu machen – und auch das Ehrenamt im Sicherheitsbereich zu fördern.
Ob Klimawandel, Naturkatastrophen, Terroranschläge oder Cyber-Angriffe: wir müssen für Krisen und Katastrophen gewappnet sein.
1. Ein starker Katastrophenschutz braucht klare Zuständigkeiten und Strukturen und eine enge Abstimmung aller Aufgabenträger im Bereich Sicherheit. Das Ziel ist es, die Einzelkonzepte verschiedener Hilfsorganisationen und Einsatzkräfte (z.B. Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst, Behörden) zu einem integrierten Gesamtkonzept zusammenzuführen. Dazu gehört ein gemeinsamer Gefahren- und Risikoatlas, die Sicherung kritischer Infrastruktur (KRITIS) und die Definition von Schutzzielen.
2. Ein starker Katastrophenschutz braucht neben den hauptamtlichen Kräften ein starkes Ehrenamt: Der Katastrophenschutz im Landkreis Vechta basiert maßgeblich auf freiwilligen Feuerwehren und den weiteren Hilfsorganisationen. Diese Strukturen müssen langfristig gesichert werden. Wir stärken diese Institutionen als Rückgrat des Katastrophenschutzes unter anderem durch Arbeitgeberpartnerschaften zur Freistellung von Einsatzkräften, eine kreisweite Nachwuchs- und Imagekampagne und Unterstützung von Nachwuchsorganisationen bei Feuerwehr, Malteser, THW, DLRG, DRK und weiteren Akteuren.
3. Ein starker Katastrophenschutz braucht eine gute räumliche Unterbringung aller Katastrophen- und Zivilschutzeinheiten, die durch Notstromversorgung und Redundanzen gesichert ist. Vor diesem Hintergrund ist die Einrichtung eines neuen Katastrophenschutzbereiches im Zuge der Kreishauserweiterung ein wichtiger Schritt zur Stärkung des Katastrophenschutzes.
4. Ein starker Katastrophenschutz braucht eine gut funktionierende und flächendeckende Warninfrastruktur. Dazu gehören neben Sirenen eine schnelle Bevölkerungsinformation über Cell Broadcast, Apps, die Presse und weitere behördliche Kommunikationskanäle wie Homepages und soziale Medien. Zugleich muss die Resilienz der Bevölkerung im Hinblick auf Eigenversorgung und Verhaltensweisen im Katastrophenfall durch zielgerichtete und flächendeckende Informationskampagnen gestärkt werden.
5. Für einen starken Katastrophenschutz braucht es eine gute technische Ausstattung der Katastrophenschutzeinheiten und Feuerwehren, insbesondere hinsichtlich Fahrzeugen, modernem Einsatzgerät und IT-Systemen. Das hohe Ausstattungsniveau im Landkreis Vechta werden wir erhalten und setzen bei der Weiterentwicklung von Einsatzmitteln auch auf die Kooperation mit regionalen Hightech-Unternehmen. Gleichzeitig fordern wir das Land auf, die finanzielle Unterstützung der Landkreise für den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz fortzuschreiben. Entscheidend für den modernen Katastrophenschutz sind auch ausreichende Bandbreiten, damit im Ernstfall die digitale Kommunikation zuverlässig funktioniert. Auch hier sind Bund und Land mit finanzieller Unterstützung gefragt.
Ein starker Katastrophenschutz braucht zudem die Einrichtung und technische Ausstattung von Katastrophenschutzleuchttürmen in allen Städten und Gemeinden als Anlaufpunkte im Katastrophenfall.
Der Landkreis Vechta ist sicher – und soll es bleiben. Dank einer CDU geführten Politik setzen wir auf: Starkes Ehrenamt, moderne Technik, klare Führung, regionale Zusammenarbeit und verantwortungsvolle Vorsorge. Katastrophenschutz ist Daseinsvorsorge. Wir machen ihn zukunftsfest!